Liebe Leserin,
Lieber Leser,
hier finden Sie alle Beiträge aus der Rubrik "Fakten über Krebs"
20.02.2012
Länger leben mit Bauchspeicheldrüsenkrebs: Aktiv leben durch moderne Therapien 
Vor drei Jahren erhielt Klaus Pescher die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs, fortgeschrittenes Stadium. Dank eines zielgerichteten Wirkstoffes bekam er die Krankheit in den Griff. Heute fühlt er sich gesund und fit.
20.02.2012
Darmkrebs: Mehr Freiraum durch orale Chemotherapie 
Bei der Behandlung von Darmkrebs ist eine Chemotherapie oft unverzichtbar. Es gibt dabei zwei verschiedene Formen: Die klassische Chemotherapie wird den Patienten von ihrem Arzt als Infusion verabreicht, die moderne Chemotherapie in Tablettenform kann zuhause eingenommen werden. Die Patienten müssen seltener ins Krankenhaus. Dadurch haben sie mehr Zeit für ihre Familie, den Beruf und ihre Freizeit.
20.02.2012
Selbsthilfe bei Lungenkrebs: Betroffene helfen Betroffenen 
Krebspatienten fühlen sich oft überfordert – auch Patienten mit Lungenkrebs. Kaum ist die Diagnose gestellt, beginnen die ersten Therapien: Operationen oder viele Zyklen Chemotherapie fordern und verändern nicht nur den Körper, sondern auch das gesamte Leben mit einem Schlag. Die Psyche kommt so schnell kaum hinterher: Die meisten Betroffenen begreifen erst nach und nach, dass sich das Leben ab jetzt drastisch ändert und nie mehr so sein wird wie zuvor.
16.01.2012
Heilung bei fortgeschrittenem Darmkrebs 
Die Heilungsrate bei Darmkrebs, definiert als krankheitsfreies Überleben von mindestens 5 Jahren*, liegt aktuell zwischen 53 und 63 Prozent.1 Die tatsächlichen Heilungschancen sind allerdings stark davon abhängig, in welchem Stadium der Krebs diagnostiziert wird.
16.01.2012
Bauchspeicheldrüsenkrebs 
Jede Körperzelle kann – beispielsweise aufgrund eines vererbten oder erworbenen Gendefekts – entarten und unkontrolliert wachsen, so dass ein bösartiger Tumor entsteht. Dies geschieht auch in der Bauchspeicheldrüse. Die genauen Ursachen hierfür sind noch nicht geklärt, zumindest das Rauchen scheint aber das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erhöhen. Auch Menschen, deren Bauchspeicheldrüse chronisch entzündet ist oder die an Diabetes leiden, erkranken häufiger an diesem Krebs.
16.01.2012
Was verstehen Ärzte unter „Therapielinien“? 
Die Behandlung von Krebs richtet sich nach Art und Stadium der Erkrankung sowie dem individuellen Befinden des Patienten. Neben der Operation und der Strahlentherapie ist die medikamentöse Therapie eine wichtige Option. Wann welche Maßnahmen zum Einsatz kommen sollten, wird in ärztlichen Leitlinien festgehalten. Welche Medikamente zu welchem Zeitpunkt am wirksamsten und verträglichsten sind, wird zuvor in klinischen Studien untersucht. Basierend auf den Ergebnissen entscheidet die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA, European Medicines Agency) über deren Zulassung.
14.12.2011
Zehn Irrtümer über Brustkrebs 
„Wer Brustkrebs hat, der lebt nicht mehr lange.“ Das ist nur eines von vielen Gerüchten über diese Erkrankung. Die steigende Zahl von Prominenten, die ihre Brustkrebs-Erkrankung öffentlich machen, verschärft die Aufmerksamkeit dafür und wirft oftmals Fragen auf. Tatsächlich können inzwischen die meisten Patientinnen mit Brustkrebs im frühen Stadium geheilt werden. Aber auch für Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs gibt es eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten, die ein längeres Leben bei gleichzeitig besserer Lebensqualität ermöglichen. Für Betroffene ist es wichtig, sich nicht entmutigen zu lassen und sich umfassend über ihre Erkrankung zu informieren. Mit einigen Vorurteilen räumen wir deshalb hier auf.
14.12.2011
Personalisierte Medizin in der Onkologie: Behandlung bestmöglich auf den Patienten zuschneiden 
Medikamente möglichst maßgeschneidert auf die spezifischen Merkmale einer Krankheit zuzuschneiden und diese gezielt bei jenen Patienten einzusetzen, denen sie am besten helfen, lautet das Credo der Personalisierten Medizin. Dank vertiefter Kenntnisse über die molekularbiologischen Ursachen von Krankheiten gibt es heute bereits eine Reihe von innovativen diagnostischen Tests, durch die Patienten identifiziert werden können, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine bestimmte Therapie ansprechen.
14.12.2011
Krebstherapie gestern, heute, morgen: Entwicklungen in der Onkologie 
Krebs gilt heute als Volkskrankheit: Bei Frauen stieg die Zahl der jährlich auftretenden Neuerkrankungen seit 1980 um 35 Prozent, bei Männern sogar um 80 Prozent an. Dass die krebsbedingte Sterberate dennoch im gleichen Zeitraum zurückging, ist u. a. Verdienst der modernen Forschung: In allen Bereichen der Krebsmedizin – von der Grundlagenforschung bis hin zur strukturierten Nachsorge der Patienten – haben sich enorme Erfolge eingestellt. Dies war jedoch ein weiter Weg.
12.11.2011
Primäre Studienendpunkte: Gesamtüberleben oder progressionsfreies Überleben - gibt es einen Goldstandard? 
Anerkanntes Ziel einer Therapie von Krebspatienten ist die Verbesserung des Überlebens und der Lebensqualität. Historisch gesehen gilt die Gesamtüberlebenszeit (OS = overall survival) als der wichtigste primäre klinische Endpunkt einer Studie. Doch das Gesamtüberleben als primärer Studienendpunkt unterliegt nicht zuletzt aufgrund der Fortschritte, die in letzten Jahren in der Krebstherapie erzielt wurden, gewissen Einschränkungen. So können Folgetherapien und Cross-over-Design einer Studie die Gesamtüberlebenszeit maßgeblich beeinflussen und machen es damit immer unwahrscheinlicher, Unterschiede im Gesamtüberleben zu messen.
12.11.2011
Der lange Weg bis zur Zulassung eines Arzneimittels 
Die Zulassung eines neuen Arzneimittels und die Erweiterung der Indikation eines bereits zugelassenen Arzneimittels sind streng geregelt. Die europäische oder deutsche Zulassungsbehörde fordert den Nachweis von Wirksamkeit und Unbedenklichkeit, wofür das Arzneimittel verschiedene Phasen der klinischen Prüfung durchlaufen muss. Wie die Arzneimittelprüfung durchzuführen ist, legt das Arzneimittelgesetz (AMG) von 1976 fest, das zuletzt durch die 15. Novelle von 2009 geändert wurde. Darüber hinaus sind noch eine Vielzahl europäischer Leitlinien im Rahmen des Zulassungsverfahren zu beachten.
12.11.2011
Angiogenese-Hemmung: die Tricks moderner Krebsmedikamente 
„VEGF-Hemmer“ sind innovative Medikamente, die eine bösartigen Geschwulst von der Nährstoffversorgung aus dem Blutgefäßsystem abschneiden. Damit hungern sie den Tumor regelrecht aus. Dieses Konzept der Krebstherapie wird als „Angiogenese-Hemmung“ oder „Anti-Angiogenese“ bezeichnet. Patienten mit Darmkrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs oder Nierenkrebs profitieren bereits von diesen neuen Medikamenten.
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Heilung bei fortgeschrittenem Darmkrebs 
Die Heilungsrate bei Darmkrebs, definiert als krankheitsfreies Überleben von mindestens 5 Jahren*, liegt aktuell zwischen 53 und 63 Prozent.1 Die tatsächlichen Heilungschancen sind allerdings stark davon abhängig, in welchem Stadium der Krebs diagnostiziert wird.
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